"Freundschaften schließen, Konflikte friedlich lösen und Verantwortung für sich und andere übernehmen!"

1994, als im damaligen Jugoslawien der Bürgerkrieg tobte, sah Christian Winkler das Leid der Kinder. Er beschloss, die Mirno More Friedensflotte zu gründen mit der Vision, dass irgendwann 100 Schiffe unter der Flagge von Mirno More für den Frieden segeln. Mirno More ist der Gruß der Fischer und Seefahrer Dalmatiens und bedeutet

 „ruhiges, friedliches Meer“.

"Ignatia" und "Il nuovo trionfo"
Sepp Kietreiber, der Gründer unseres Vereines, begegnete der Friedensflotte 1999 das 1. Mal und war von den Leitzielen der Flotte >Frieden, soziale Integration, Toleranz und Völkerverständigung < begeistert. 2000 kam es zu einem weiteren, zufälligen Treffen und 2001 fuhr er das 1. Salzburger Schiff bei Mirno More.
2003 gründete er die "Mirno More Friedensflotte Salzburg" als Sektion von Mirno More und bekam von Christian Winkler zugleich die Zusage,  seine Segeltörns weiterhin unter der Flagge mit dem "Peace Zeichen" durchführen zu können.
2004 entstand in Unternberg die „Friedensflotte Salzburg“ als eigener Verein. Die Gründungsmitglieder waren Kurt Pacher, St.Johann, Rudi Mück, Salzburg, Pepi Gantschnigg aus Bischofshofen und Sepp Kietreiber.
2009 war die Vision von Christian Winkler Realität: Was 1994 mit 3 Yachten begann hatte sich zum größten Sozialpädagogischen Segelprojekt Europas entwickelt. Über 100 Schiffe mit ca. 950 Teilnehmern aus 21 Nationen waren eine Woche unter der Flagge von Mirno More unterwegs, um ein starkes Zeichen für den Frieden zu setzen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene versuchten gemeinsam, die Leitziele, die nichts von ihrer ursprünglichen Bedeutung verloren haben, zu erarbeiten. Waren es 1994 Kinder aus Bosnien, Serbien, Slowenien und Kroatien, die ihre traumatischen Erlebnisse überwinden sollten, so sind heute Freunde mit an Bord, die aus irgendwelchen Gründen mit den Anforderungen unserer „modernen“ Zeit nicht Schritt halten können. Wir versuchen, Abstand vom Alltag zu finden und dabei Verantwortung für sich und andere Crewmitglieder zu übernehmen. Dies geschieht auf dem engen Raum einer Segelyacht, wo man Problemen nicht davonlaufen kann sondern rücksichtsvoll nach Lösungen suchen muss. Jeder von uns ist ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft!
Christians Traum